Rhein.-Westf.

Bericht über den Johanniskonvent
vom 26.06. – 28.06. in Kleve, Rindern


Spannend war die Vorbereitung, weil erst kurz vor dem Konvent eine Änderung der Corona-Schutzverordnung es möglich machte, daß sich insgesamt 25 Gäste und Brüder in einem Tagungsraum versammeln durften. Und so konnten wir – nachdem bereits der Ökumenische Konvent im März ausgefallen war – nach längerer Zeit wieder zusammenkommen.
Bei bestem Wetter stand diesmal die Beschäftigung mit dem Ort, an dem wir uns seit Jahren regelmäßig zum Epiphanias- und zum Johanniskonvent versammeln, und dessen Geschichte auf dem Programm.

So führte uns Axel Mersmann in seinem Vortrag am Samstag über Johann Moritz von Nassau-Siegen vor Augen, daß es ohne diesen kleinen Ort am Niederrhein weder die Straße „Unter den Linden“ in Berlin, noch Potsdam und Versailles gäbe.

Um die Ideen bei der Städteplanung des Fürsten auch praktisch zu erfahren, gingen wir am Nachmittag zu Fuß über die Alleen zum nahegelegenen Museum Kurhaus Kleve. Nach der Führung durch das Haus und seine breit angelegte Sammlung vom Mittelalter bis zu Mataré und Beuys spazierten wir unter sachkundiger Leitung durch den angelegten Park.

Am Sonntag diskutierten wir lebhaft nach dem Vortrag von Gerd Ludewig zum Thema „Maria zwischen den Konfessionen“ über unser persönliches Verhältnis zur Gottesmutter.
Natürlich gab es wegen der Corona-Pandemie kleine Einschränkungen. So feierten wir die Stundengebete in der gesprochenen Form und der Kantor sang den Hymnus alleine. Auch die Predigt von Roger Mielke thematisierte die Zukunft mit Corona.

Insgesamt herrschte aber Freude darüber, daß wir uns endlich wieder persönlich begegnen durften, und so fuhren wir gestärkt und zuversichtlich am Sonntag wieder in unsere Heimatorte.

Frank Klier