Die Evangelische Michaels­bruderschaft ist eine der ältesten und größten geistlichen Gemeinschaften in der evangelischen Kirche. Seit ihrer Stiftung 1931 richtet sie ihr Leben darauf aus, zur inneren Erneuerung der Kirche beizutragen. Die gut 250 Brüder leben in allen Teilen Europas; ihr Leben ist geprägt vom regelmäßigem Gebet und der Feier der Eucharistie, von Bibellesung und Meditation. In ihren Gemeinden und Familien teilen sie diese geistlichen Erfahrungen. Von Anfang an ist die Bruderschaft ökumenisch ausgerichtet. So ist das Thesenpapier „Kirche sein heute“ unter anderem durch die Auseinandersetzung mit dem schon 1955 veröffentlichten ökumenischen Grundlagenpapier „Credo ecclesiam“ entstanden.

Christlichen Glauben (er-)leben -
mit Körper, Geist und Seele.
Das war und ist das Anliegen der "Berneuchener Bewegung" und der Evangelischen Michaelsbruderschaft seit nunmehr fast 100 Jahren.

Gemeinschaft

Wir machen uns gemeinsam auf den Weg, geistliche Erfahrungen zu machen. Dazu gehört die gegenseitige Ermutigung, Bereicherung und auch Wahrhaftigkeit.

Verbindlichkeit

Wir leben nach einer geistlichen Regel. Nicht als Schiene, sondern als Leitplanken wollen die 72 Absätze der Regel helfen, zu einer geistlichen Haltung zu kommen - innerlich wie äußerlich. Geistiges Wachstum ist eine Lebensaufgabe, in der Bruderschaft üben wir sie mit Singen und Beten, Meditation und Liturgie, Bibelarbeit und Stille ein. Gemeinschaft und Übung brauchen Verbindlichkeit. Ein Leben lang.

An der Kirche bauen

Die Bruderschaft versteht sich als Teil der Kirche. Geistlicher Aufbau und Erneuerung, auch über die Konfessionsgrenzen hinweg, das ist Ziel und Aufgabe der "Berneuchener". Das leben wir auch in der Bruderschaft, in der es neben verschiedenen evangelischen auch altkatholische, römisch-katholische und anglikanische Brüder gibt. Sie alle versammeln sich um den, der die Einheit der Kirche schafft: Jesus Christus.

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